Marbella sind in Wahrheit zwei Märkte unter einer Postleitzahl. Wohnungen bilden die größere und zugänglichere Hälfte. Villen sind etwas völlig anderes: typischerweise rund viermal so teuer und rund viermal so groß, und sie kosten zudem mehr pro Quadratmeter. Dieser Aufschlag ist der Preis für Grund und Boden in einer Stadt, in der kaum noch Bauland übrig ist. Stadthäuser liegen dazwischen und sind die am meisten übersehene Kategorie in Marbella, vor allem weil es so wenige davon gibt.
Der größte und zugänglichste Teil des Marktes, und dort suchen die meisten internationalen Käufer, die keine Villa anstreben. Das sind keine kleinen Stadtwohnungen: Die typische Wohnung in Marbella ist eine großzügige Zwei- bis Dreizimmerwohnung in einer geschlossenen Anlage mit Gemeinschaftsgarten und Pool.
Nach oben ist die Spanne extrem, mit Penthouses am Strand und an der Golden Mile im zweistelligen Millionenbereich. Deshalb lohnt sich das Filtern nach Preisklasse hier mehr als in fast jeder anderen spanischen Stadt. Wohnungen haben zudem den höchsten Neubauanteil in Marbella.
Am besten geeignet für: Käufer unterhalb der Millionengrenze, alle, die einen Zweitwohnsitz zum Abschließen und Verreisen suchen, und Käufer, denen Erreichbarkeit und Vermietungspotenzial wichtiger sind als eigener Grund.
Hier begründet Marbella seinen Ruf. Der Villenmarkt reicht vom niedrigen sechsstelligen Bereich, wo Sie im Landesinneren oder in Marbella Ost kaufen und meist sanieren müssen, bis an die absolute Spitze des spanischen Marktes in La Zagaleta und den Hügeln über der Golden Mile. Fast alle haben einen eigenen Pool.
Am besten geeignet für: Käufer im oberen Marktsegment, Familien mit Wunsch nach privatem Außenbereich und alle, die den Kauf als langfristige Anlage und nicht als Feriendomizil betrachten.
Die kleinste der drei Hauptkategorien und wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Marbella. Sie erhalten deutlich mehr Fläche als bei einer typischen Wohnung für einen moderaten Aufpreis, meist mit eigener Terrasse oder kleinem Garten und Zugang zu einem Gemeinschaftspool. Der Quadratmeterpreis ist der niedrigste der drei Typen.
Der Engpass ist das Angebot. Es gibt weit weniger Stadthäuser als Wohnungen in Marbella, und gute Objekte in der Altstadt, in Nueva Andalucia und in den Strandurbanisationen sind schnell weg.
Am besten geeignet für: Käufer, die Außenfläche und eine eigene Haustür wollen, ohne Villenpreise zu zahlen.
Neben den drei Hauptarten gibt es in Marbella ein kleines Angebot an Baugrundstücken, Gewerbeflächen und Landhäusern im Hinterland.
Die große Mehrheit der Immobilien in Marbella hat einen Pool, als Filter lohnt er sich hier also meist nicht. Neubau gegenüber Bestand ist der Filter, der tatsächlich verändert, was Sie zahlen, und zwar stärker als die meisten Käufer erwarten.